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	<title>Fokus Archive - VBG Spezial</title>
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	<description>Glas &#38; Keramik</description>
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	<title>Fokus Archive - VBG Spezial</title>
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	<item>
		<title>Hochtemperaturwolle – Gefahren durch Faserstäube</title>
		<link>https://www.glaskeramik.org/hochtemperaturwolle-gefahren-durch-faserstaeube/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2026 12:30:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[slider-yes]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.glaskeramik.org/hochtemperaturwolle-gefahren-durch-faserstaeube/">Hochtemperaturwolle – Gefahren durch Faserstäube</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.glaskeramik.org">VBG Spezial</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p class="p1"><strong>Bei vielen Instandhaltungsarbeiten in der keramischen und Glas-Industrie können Faserstäube freigesetzt werden, die krebserzeugendes Potenzial besitzen. Diese entstehen bei der mechanischen Be- und Verarbeitung von Hochtemperaturwollen. Die durch das Einatmen bestehende Gesundheitsgefahr wird in den Unternehmen oft unterschätzt.</strong></p>
<p class="p2">Hochtemperaturwolle wird aufgrund ihrer hohen Hitzebeständigkeit hauptsächlich bei der Isolierung thermischer Prozesse eingesetzt. In der keramischen und Glas-Industrie wird sie typischerweise zum Auskleiden von Öfen, als Aufbaumaterial für Ofenwagen oder als Abdichtung verwendet. Der spezifische Temperaturbereich, in dem die Materialien eingesetzt werden können, hängt vom Fasermaterial ab. Typische Einsatztemperaturen können zwischen 900 °C und 1800 °C liegen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">WHO-Fasern</span></h2>
<p class="p2">Die Fasern, aus denen die Hochtemperaturwollen bestehen, können ein krebserzeugendes Potenzial haben. Fasern, die länger als 5 µm sind, einen kleineren Durchmesser als 3 µm haben und ein Länge-zu-Durchmesser-Verhältnis von mehr als 3:1 aufweisen, können bis in die Lungenbläschen (Alveolen) vordringen und sich dort ablagern. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat 1986 diese Abmessungen für die sogenannten WHO-Fasern (alveolengängige Fasern), die als kritisch gelten, festgelegt.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Gesundheitsgefahren</span></h2>
<p class="p2">Bei geringer mechanischer Belastung und im eingebauten Zustand werden in der Regel nur wenige Fasern aus Hochtemperaturwolle freigesetzt. Bei der Verarbeitung der Produkte, beispielsweise bei Instandhaltungsarbeiten oder anderen mechanischen Einflüssen, wie beim Ausbau des alten Fasermaterials, können höhere Faserkonzentrationen entstehen. Die Faserstäube der einzelnen Arten von Hochtemperaturwolle bergen unterschiedliche Gesundheitsrisiken. So sind beispielsweise Aluminiumsilikatfasern als krebserzeugend der Kategorie 1B eingestuft. Solche Stoffe gehören zur Gefahrenklasse Karzinogenität und werden als solche speziell gekennzeichnet. WHO-Fasern aus polykristalliner Wolle (PCW-Wolle) bilden eine Ausnahme. Sie sind als krebserzeugend der Kategorie 2 eingestuft. Faserstäube aus Erdalkali-Silikat-Wolle (AES-Wolle) gelten nicht als krebserzeugend. Bei thermisch belasteten Aluminiumsilikatfasern und AES-Wolle ist durch Rekristallisierungsprozesse oberhalb von 900 °C mit dem Auftreten von silikogenem Staub in der Cristobalit-Modifikation zu rechnen. Dieser kann bei längerfristiger, wiederholter Einatmung feiner (alveolengängiger) Partikel eine chronische Staublungenerkrankung (Silikose) verursachen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Bewertung der Exposition</span></h2>
<figure id="attachment_6168" aria-describedby="caption-attachment-6168" style="width: 768px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-6168 size-lukla_medium" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/11-768x372.jpg" alt="" width="768" height="372" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/11-768x372.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/11-300x145.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/11-1024x496.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/11-1168x566.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/11.jpg 1280w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-6168" class="wp-caption-text">Systematik der künstlich hergestellten Mineralfasern (KMF)</figcaption></figure>
<p class="p2">Für Aluminiumsilikatfasern, die als krebserzeugend in Kategorie 1B eingestuft sind, gilt die in der TRGS 910 festgelegte Akzeptanz- (AK) und Toleranzkonzentration (TK). Das Risiko wird je nach Faserkonzentration in niedrig, mittel oder hoch eingeteilt (siehe auch Grafik unten). Den Risikobereichen werden in der TRGS 558 Expositionskategorien zugeordnet. Bei einer Faserkonzentration über 100.000 Fasern/m³ (TK) besteht ein hohes Risiko (Expositionskategorie 3). Liegen die Faserkonzentrationen zwischen Akzeptanz- und Toleranzkonzentration, ist mit einem mittleren Risiko zu rechnen (Expositionskategorie 2). Werden Arbeiten im Bereich mittleren oder hohen Risikos (Expositionskategorie 2 und 3) durchgeführt, müssen die Beschäftigten in ein Expositionsverzeichnis aufgenommen werden. Unterschreitet die Faserkonzentration 10.000 Fasern/m³ (AK), ist das Risiko niedrig (Expositionskategorie 1). Bei Tätigkeiten mit einer Faserexposition von weniger als 40 Stunden pro Jahr kann von einem geringen Risiko ausgegangen werden – unabhängig von der Faserkonzentration. Wenn Beschäftigte an mehr als 40 Tagen pro Jahr einer Exposition ausgesetzt sind und keine Messungen vorliegen, ist von einer Überschreitung der Toleranzkonzentration auszugehen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Expositionshöhe ermitteln</span></h2>
<figure id="attachment_6169" aria-describedby="caption-attachment-6169" style="width: 450px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6169" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/12.jpg" alt="" width="450" height="608" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/12.jpg 636w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/12-222x300.jpg 222w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6169" class="wp-caption-text">Expositionskategorien für Aluminiumsilikatfasern nach TRGS 558 und TRGS 910</figcaption></figure>
<p class="p2">Unternehmen sind grundsätzlich dafür verantwortlich, die Expositionshöhe zu ermitteln. Weitere Informationen zur Bewertung der Exposition liefert die VBG-Fachinformation „Handlungsanleitung für Tätigkeiten mit Aluminiumsilikatfasern in der Branche Glas und Keramik&#8220;. Arbeitsplatzmessungen zur regelmäßigen Kontrolle der Expositionshöhe müssen von Unternehmen selbst durchgeführt oder von einer geeigneten, beauftragten Messstelle vorgenommen werden. Auch der Messtechnische Dienst der VBG führt im Rahmen der Präventionsaufgaben Fasermessungen durch. Über die Messergebnisse erhalten die Betriebe kostenfrei einen Bericht, den Sie für Ihre Gefährdungsbeurteilung nutzen können. Weitere Messstellen sind im Internet in der Datenbank für akkreditierte Messstellen der Deutschen Akkreditierungsstelle GmbH (DAkkS) und beim Bundesverband der Messstellen für Umwelt und Arbeitsschutz e. V. (BUA) zu finden.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Schutzmaßnahmen</span></h2>
<p class="p2">Um die Gesundheit der Beschäftigten vor Faserstäuben, die bei der Bearbeitung der Hochtemperaturwollen entstehen, zu schützen, sind risikoangemessene Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Die im Folgenden beschriebenen Maßnahmen sind vor allem bei Expositionsszenarien (siehe Grafik) mit hoher Faserfreisetzung (Expositionskategorie 2 oder 3) umzusetzen. Arbeitsbereiche, in denen Fasermaterialien bearbeitet werden, sind räumlich abzutrennen, um die Belastung von Beschäftigten in anderen Bereichen zu minimieren. Der Zutritt ist auf befugte Personen zu beschränken. Wenn sich nicht verhindern lässt, dass Faserstäube freigesetzt werden, müssen diese an der Entstehungs- oder Austrittsstelle lüftungstechnisch vollständig erfasst und gefahrlos abgeführt werden. Bei mechanischer Bearbeitung können auch handgeführte Maschinen mit Erfassungseinrichtungen eingesetzt werden.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Verunreinigungen sicher entfernen</span></h2>
<figure id="attachment_6163" aria-describedby="caption-attachment-6163" style="width: 450px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-6163" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/6-768x516.jpg" alt="" width="450" height="302" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/6-768x516.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/6-300x202.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/6-1024x688.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/6-1168x785.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/6.jpg 1280w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6163" class="wp-caption-text">Aufgrund ihrer Hitzebeständigkeit lässt sich Hochtemperaturwolle in der Branche Glas und Keramik vielfältig einsetzen.</figcaption></figure>
<p class="p2">Verunreinigungen und Verschmutzungen dürfen nicht mit Druckluft abgeblasen oder trocken gekehrt werden. Sie sind sofort mit Industriestaubsaugern (Kategorie M), Mobilentstaubern, zentralen Absaugeinrichtungen oder durch Feuchtreinigung zu beseitigen. Es ist darauf zu achten, dass die Fasermaterialien nicht offen in Arbeitsbereichen gelagert werden. Abfälle, Reste und Verpackungen sind am Entstehungsort staubdicht zu verpacken, gegebenenfalls zu befeuchten, zu kennzeichnen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Für den Transport sind geschlossene Behältnisse zu verwenden.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6165 alignright" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/8-768x516.jpg" alt="" width="300" height="202" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/8-768x516.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/8-300x202.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/8-1024x688.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/8-1168x785.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/8.jpg 1280w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></span></h2>
<p class="p2">Bei besonders staubintensiven Tätigkeiten, beispielsweise bei Demontagearbeiten oder beim Zuschneiden und bei der mechanischen Bearbeitung mit schnell laufenden Werkzeugen, muss der Arbeitgeber den Beschäftigten PSA zur Verfügung stellen. Bei diesen Arbeiten besteht eine Tragepflicht für Atemschutz. Geeignet sind Halbmasken mit P3-Filter oder partikelfiltrierende Halbmasken FFP3. Atemschutz mit Gebläseunterstützung oder Gebläsehelme sind empfehlenswert, da hier kein Atemwiderstand entsteht. Zusätzlich sind bei allen Arbeiten atmungsaktive Schutzanzüge (vorzugsweise Einwegschutzanzüge Typ 5 nach DIN EN ISO 13982) und Schutzhandschuhe aus Leder oder nitrilbeschichtete Baumwollhandschuhe zu tragen, die nach der Benutzung in dicht verschließbaren Behältern zu sammeln und zu entsorgen sind. Informationen zum Einsatz der Handschuhe und zur Hautpflege nach der Arbeit sind im Handschuh- und Hautschutzplan zu finden.</p>
<h2 class="p3"></h2>
<h2 class="p3"><span class="s1"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6164" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/7-768x516.jpg" alt="" width="320" height="215" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/7-768x516.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/7-300x202.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/7-1024x688.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/7-1168x785.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/04/7.jpg 1280w" sizes="(max-width: 320px) 100vw, 320px" />Prävention lohnt sich!</span></h2>
<p class="p2">Im Prämienkatalog für die Branche Glas und Keramik werden unter bestimmten Voraussetzungen unter anderem die folgenden Maßnahmen mit bis zu 40 Prozent der Investitionssumme von der VBG gefördert:</p>
<ul>
<li class="p2"><i>Technische Maßnahmen zur Staubminderung: Anschaffung Scheuersaugmaschinen, handgeführte Maschinen mit Absaugvorrichtung, deren Entstauber sowie Vorabscheider für Entstauber,</i></li>
<li class="p2"><i>spezielle Maßnahmen zur Verhütung arbeitsbedingter Gesundheitsgefahren: Teilnahme an qualitätsgesicherten Seminaren zur VDI-Richtlinie 2262 Blatt 3 und 4 zur Verbesserung der Arbeitsplatzlüftung in der Produktion sowie</i></li>
<li class="p2"><i><i>besondere persönliche Schutzausrüstung: Anschaffung von Gebläsehelmen oder -hauben.</i></i><br />
<h2 class="p3"></h2>
</li>
</ul>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1706825821366"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 vc_col-has-fill"><div class="vc_column-inner vc_custom_1614158517181"><div class="wpb_wrapper">					<div class="mega-testimonial">
				<div class="tm-quotes" style="background: ; padding: 15px 10px; font-style: italic; border-radius: 4px;">
					<h2 class="p1"><span class="s1">Drei Fragen an den Experten</span></h2>
<h3 class="p1"><i>Was sind die wichtigsten Maßnahmen im Umgang mit Alleinarbeit?</i></h3>
<p class="p2"><span class="s1">Kommunikation und verlässliche Absprachen mit anderen. Sobald weitere Personen Ort und Dauer der Tätigkeit kennen, ist die Sicherheit bereits deut­lich erhöht. Wichtig sind auch Informationen über den Weg dorthin und die Erreichbarkeit während des Einsatzes.</span></p>
<h3 class="p1"><i>In welchen Fällen ist der Einsatz technischer Lösungen ratsam? </i></h3>
<p class="p2"><span class="s1">Angesichts der Vielzahl kosten­günstiger Lösungen für das Hand­gelenk oder die Hosentasche ist deren Anwendung bereits bei geringen Risiken empfehlens­wert: Denn ein Notfall kann auch ohne Unfall eintreten!</span></p>
<h3 class="p1"><i>Welchen Tipp haben Sie zum Einsatz technischer Lösungen?</i></h3>
<p class="p2"><span class="s1">Auf jeden Fall muss vor der Verwendung geklärt sein, ob die Alarmierung und Ortung zuverlässig funktionieren. So kann zum Beispiel ein GPS-Signal in Gebäuden gestört sein. Dann wäre eine PNA mit zusätzlicher Funk­tio­nali­tät angebracht.</span></p>
					<span class="tm-arrow" style="border-top: 8px solid ;"></span>
				</div>
				<div class="tm-details">
					<div class="tm-profile">
						<img decoding="async" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-exp.jpg" alt="Dr. Lisa Wirtz, Referentin für Gefahrstoffe und Messtechnischen Dienst bei der VBG" style="width: 100px; border-radius: 50%">
					</div>
					<div class="tm-prof">
						<div class="tm-name">
							<span style="font-size: 21px; color: #000000; font-weight: bold;">Dr. Lisa Wirtz</span>,
							<span><i><a href="" target="" title="" style="color: #898989; font-size: 18px; font-style: italic; text-decoration: none;">Referentin für Gefahrstoffe und Messtechnischen Dienst bei der VBG</a></i></span>
							<p style="padding-top: 5px; display: none">
								<img decoding="async" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/plugins/mega-addons-for-visual-composer-pro/render/../images/none.png">
							</p>
						</div>
					</div>
					<div class="Clearfix"></div>
				</div>
			</div>			
		
		
		
		
		
		
				
		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1689087410003"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
							<a style="text-decoration: none;color: #000;">
					<div class="mega_info_box_2  mega-info-box-260 nonesss nones  vc_custom_1754415306782">
				<div class="mega-info-header">
																<i class="fas fa-external-link-alt" aria-hidden="true" style="border: 0px solid ; border-radius: 0px; background: ; width: px; height: px; line-height: px; font-size: 25px; color: ;"></i>
									</div>
				<div class="mega-info-footer">
					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Weblinks					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><i>VBG-Fachwissen „Handlungsanleitung für Tätigkeiten mit Aluminiumsilikatfasern in der Branche Glas und Keramik&#8220;<br />
</i><span class="s1"><a href="https://vbg-spezial.de/alusilikat"><i>https://vbg-spezial.de/alusilikat</i></a></span></p>
<p class="p3"><i>VBG-Prämienkatalog Glasindustrie, Grobkeramik, Feinkeramik<br />
</i><span class="s1"><a href="https://vbg-spezial.de/praemie-GuK"><i>https://vbg-spezial.de/praemie-GuK</i></a></span></p>
<p class="p3"><i>Arbeitsmedizinische Vorsorge in der Branche Glas und Keramik<br />
</i><span class="s1"><a href="https://vbg-spezial.de/vorsorge"><i>https://vbg-spezial.de/vorsorge</i></a></span></p>
					</div>
									</div>
				<div class="clearfix"></div>
			</div>
		</a>

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		</div></div></div></div>
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			</item>
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		<title>Erste Hilfe im Betrieb – Schnell und richtig handeln</title>
		<link>https://www.glaskeramik.org/erste-hilfe-im-betrieb-schnell-und-richtig-handeln/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Feb 2026 16:20:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[slider-yes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.glaskeramik.org/?p=6074</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.glaskeramik.org/erste-hilfe-im-betrieb-schnell-und-richtig-handeln/">Erste Hilfe im Betrieb – Schnell und richtig handeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.glaskeramik.org">VBG Spezial</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1"><strong>Bei einem Unfall oder einer gesundheitlichen Notsituation kann Erste Hilfe dazu beitragen, schlimmere Folgen zu verhindern. Manchmal retten Ersthelfende sogar Leben. Daher ist auch in Unternehmen der Branche Glas und Keramik eine gute Organisation der Ersten Hilfe wichtig.</strong></p>
<p class="p1">In einer Ziegelei kam es zu einem schweren Unfall. Ein Arbeiter rutschte beim Reinigen des Förderbands ab, sein Arm wurde zwischen Band und Tragrolle eingezogen. Ein in der Nähe arbeitender Kollege hörte die Hilferufe, zog die Not-Halt-Leine und setzte einen Notruf ab. Der Verletzte hatte eine stark blutende Quetsch­wunde am Unterarm. Der ausgebildete Ersthelfer kümmerte sich um den Verletzten, half ihm, den Arm hochzuhalten, und deckte die Wunde steril ab. Eine Rettungsdecke hielt den Mann warm, bis der Rettungsdienst eintraf und ihn ins Krankenhaus brachte.</p>
<h2 class="p3">Funktionierende Rettungskette</h2>
<p class="p2">Bei diesen, aber auch bei sonstigen medizinischen Notfällen im Unternehmen kommt es auf eine gut funktionierende Rettungskette an, um eine lückenlose Versorgung einer Person sicherzustellen. Dafür müssen vor Ort Alarm- oder Meldeeinrichtungen existieren, um im Notfall schnell Hilfe herbeizurufen und gegebenenfalls einen Notruf absetzen zu können. Häufig reichen dazu ein Telefon und die Kenntnis über die jeweilige Notrufnummer aus. Dies kann auch eine betriebsinterne Nummer sein. Bei größeren Betrieben sind eventuell weitere Maßnahmen erforderlich, etwa zum Einweisen des Rettungsdiensts. Die wichtigsten Informationen zur ­Ersten Hilfe sind auch auf dem Erste-Hilfe-­Plakat der DGUV übersichtlich zusammengefasst (­siehe auch Webtipp am Ende des Artikels).</p>
<h2 class="p3">Versorgung und Transport</h2>
<p class="p2">Außerdem muss zur Versorgung von Verletzten Erste-Hilfe-Material zur Verfügung stehen, das sich an den betrieblichen Erfordernissen orien­tiert. Dabei sollte auch der Transport einer betroffenen Person bedacht werden. Hierfür sind unter Umständen besondere Transportmittel erforderlich, zum Beispiel zur Rettung aus ­Silos oder von höher gelegenen Arbeitsplätzen. Grundsätzlich bewährt hat sich das Erste-Hilfe-­Material der betrieblichen Verbandkästen nach DIN-Norm. In einem Produktionsbetrieb mit bis zu 20 Beschäftigten ist mindestens ein kleiner Verbandkasten nach DIN 13157 und ab 21 Beschäftigten ein großer Verbandkasten nach DIN 13169 bereitzuhalten. In größeren Betrieben sind in der Regel mehrere Verbandkästen notwendig. Hier kann es sinnvoll sein, zwei kleine Kästen anstatt eines großen an verschiedenen Orten vorzuhalten, um das Verbandmaterial schnell erreichen zu können.</p>
<h2><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6081 size-lukla_large" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/02/GK-12-1168x785.png" alt="" width="1168" height="785" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/02/GK-12-1168x785.png 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/02/GK-12-300x202.png 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/02/GK-12-1024x688.png 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/02/GK-12-768x516.png 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/02/GK-12.png 1280w" sizes="(max-width: 1168px) 100vw, 1168px" /></h2>
<h2 class="p3">Anzahl der Ersthelfenden</h2>
<p class="p2">Die erforderliche Anzahl an Ersthelfenden richtet sich nach der Zahl der anwesenden Versicherten. Grundsätzlich ist erst ab zwei anwesenden Personen eine Ersthelferin beziehungsweise ein Ersthelfer notwendig. Die DGUV Vorschrift 1 fordert mindestens folgende Zahl an Erst­helfenden:</p>
<ul>
<li class="p4"><i>Bei 2 bis zu 20 anwesenden Versicherten ist eine Ersthelferin beziehungsweise ein Ersthelfer erforderlich.</i></li>
<li class="p5"><i>Bei mehr als 20 anwesenden Versicherten in Betrieben der Branche Glas und Keramik gilt eine Quote von 10 Prozent.</i></li>
</ul>
<p class="p2">Sofern aufgrund veränderter Gegebenheiten im Betrieb weniger Personen als gewöhnlich anwesend sind, ist dementsprechend auch eine geringere Zahl an Ersthelfenden vor Ort erforderlich. Die geforderte Quote gilt jedoch weiterhin. Um bei Schichtarbeit die notwendige Anzahl an Ersthelferinnen und Ersthelfern zu erreichen, kann es erforderlich sein, mehr Personen ausbilden zu lassen.</p>
<p class="p2">In der Praxis ergibt sich dieser Bedarf immer wieder, da durch Abwesenheiten, zum Beispiel aufgrund von Urlaub oder Krankheit, nicht alle Beschäftigten und damit auch Ersthelfenden gleichzeitig anwesend sind. Sofern bestimmte Arbeitsbereiche während der Geschäftszeiten ständig besetzt sind, kann es für die Orga­ni­sa­tion hilfreich sein, zum Beispiel Mitarbeitende am Empfang oder im Wachdienst in Erster Hilfe zu qualifizieren.</p>
<h2 class="p3">Qualifizierung der Ersthelfenden</h2>
<p class="p2">Im Unternehmen dürfen nur Personen als betriebliche Ersthelferinnen und Ersthelfer eingesetzt werden, die bei einer vom Unfallversicherungsträger ermächtigten Stelle aus- beziehungsweise fortgebildet worden sind. Die Fortbildung sollte nach zwei Jahren erfolgen. Das Unternehmen kann Betriebsangehörige direkt bei einer ermächtigten Stelle zu einem Erste-Hilfe-Kurs anmelden. Die Qualitätssicherungsstelle Erste Hilfe der VBG (siehe Webtipp) bietet einen stets aktuellen Überblick über die Ausbildungsstellen.</p>
<p class="p2">Die VBG trägt die Kosten für die Aus- beziehungsweise Fortbildung der betrieblich erforderlichen Zahl an Ersthelfenden. Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen den Anbietenden und der VBG, eine anderweitige Erstattung von Kosten ist nicht möglich. Für besondere Wünsche des Unternehmens zum Erste-Hilfe-Kurs, wie zum Beispiel eine Inhouse-Schulung, ist es empfehlenswert, gegebenenfalls entstehende Kosten für die zusätzliche Leistung im Voraus mit den Anbietenden abzustimmen.</p>
<h2 class="p3">Anschaffung eines Defibrillators</h2>
<figure id="attachment_6069" aria-describedby="caption-attachment-6069" style="width: 450px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6069" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/02/GK-10-768x516.png" alt="Die Anschaffung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) ist für Unternehmen nicht verpflichtend, aber unter Umständen sinnvoll." width="450" height="302" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/02/GK-10-768x516.png 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/02/GK-10-300x202.png 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/02/GK-10-1024x688.png 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/02/GK-10-1168x785.png 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2026/02/GK-10.png 1280w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-6069" class="wp-caption-text">Die Anschaffung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) ist für Unternehmen nicht verpflichtend, aber unter Umständen sinnvoll.</figcaption></figure>
<p class="p2">Für Unternehmen ist die Anschaffung eines automatisierten externen Defibrillators (AED) nicht verpflichtend, sie ist jedoch unter Umständen sinnvoll. Die Entscheidung sollte der Betrieb auf Grundlage seiner Gefährdungsbeurteilung treffen. Dabei sollten die Größe des Betriebs, die Anzahl und das Alter der Beschäftigten sowie besondere Gefährdungen wie zum Beispiel durch Strom berücksichtigt werden. Ein AED kann grundsätzlich von jeder Person angewendet werden. Die betrieblichen Ersthelferinnen und Ersthelfer haben sich im Erste-Hilfe-Kurs mit der praktischen Anwendung vom AED vertraut gemacht. Weitere Informationen auch zu Betreiberpflichten finden Sie in den FAQs der Website <a href="http://www.dguv.de/fb-erstehilfe"><span class="s1"><i>www.dguv.de/fb-erstehilfe</i></span></a>.</p>
<h2 class="p3">Dokumentation der Erste-Hilfe-Leistungen</h2>
<p class="p2">Grundsätzlich muss jedes Ereignis, bei dem Erste Hilfe geleistet wurde, dokumentiert werden – ganz egal, ob kleine Schnittwunde oder größere Verletzung. Die Angaben im Melde­block dienen als Nachweis gegenüber der VBG, dass eine Verletzung bei einer versicherten Tätigkeit eingetreten ist. Diese Aufzeichnungen können sehr wichtig sein, wenn zum Beispiel später eine Verschlechterung, zum Beispiel die Entzündung einer Wunde, eintreten sollte. Für den Arbeitsschutz im Betrieb stellen die Einträge im Meldeblock beziehungsweise die digital erfassten Informationen zu erfolgten Erste-Hilfe-Leistungen eine Informationsquelle für die Untersuchung und Auswertung von nicht meldepflichtigen Arbeitsunfällen dar. Auf diese Weise können schon frühzeitig Schutzmaßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden, um schlimmere Ereignisse zu verhindern.</p>
<h2 class="p3">Fazit</h2>
<p class="p2">Viele Beispiele von Erste-Hilfe-Leistungen im Betrieb zeigen, dass eine funktionierende Rettungs­kette und richtig geleistete Erste Hilfe dazu beitragen, die Folgen eines Arbeitsunfalls oder einer Erkrankung im Betrieb zu lindern. Mit einer umfassenden Organisation der Ersten ­Hilfe ist Ihr Unternehmen gut auf den Ernstfall vor­bereitet.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1689087410002"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
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					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Maßnahmen bei Stromunfällen					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><span class="s1"><i>Die Elektroenergie als Hauptenergiequelle für Maschinen und Anlagen ist in der Branche Glas und Keramik ein nicht zu unterschätzender Gefährdungsfaktor. Auswertungen von Unfall­anzeigen haben ergeben, dass sowohl elektrische Laien beim Betreiben von Maschinen, Geräten und elektrischen Handwerkzeugen als auch Elektro­fachkräfte bei Wartungs- und Instandhaltungs­arbeiten von Stromunfällen betroffen sind.</i></span></p>
<p class="p2"><span class="s1"><i>Ersthelfende müssen bei einem Stromunfall zuerst den Selbstschutz beachten – für eine Stromunterbrechung ist unverzüglich zu sorgen. Erst dann kommen die weiteren Maßnahmen der Ersten Hilfe zum Einsatz:</i></span></p>
<ul>
<li class="p3"><i>Bewusstsein und Atmung prüfen,</i></li>
<li class="p3"><i>Notruf absetzen,</i></li>
<li class="p3"><i>eventuell Wiederbelebungsmaßnahmen durchführen und falls verfügbar Defibrillator einsetzen,</i></li>
<li class="p3"><i>Brandwunden verbinden, allerdings haben lebensrettende Maßnahmen Vorrang,</i></li>
<li class="p3"><span class="s1"><i>umgehende ärztliche Vorstellung, auch nach einem mutmaßlichen „Wischer“ (zum Bei­spiel kurzer Kontakt mit einem defekten Kabel) – Gefahr von Herzrhythmusstörungen</i><i>!</i></span></li>
</ul>
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					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Weblinks					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><em>Tipps für eine gut organisierte Erste Hilfe:</em><br />
<a href="https://www.vbg.de/erste-hilfe"><span class="s1"><i>www.vbg.de/erste-hilfe</i></span></a></p>
<p class="p3"><i>DGUV Information 204-022 </i><em>„Erste Hilfe im Betrieb“:</em><br />
<a href="https://vbg-spezial.de/DGUV-204-022"><span class="s1"><i>https://vbg-spezial.de/DGUV-204-022</i></span></a></p>
<p class="p4"><i>VBG Qualitätssicherungsstelle Erste Hilfe:<br />
</i><span class="s2"><a href="https://www.bg-qseh.de"><i>https://www.bg-qseh.de</i></a></span></p>
					</div>
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				<div class="clearfix"></div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.glaskeramik.org/erste-hilfe-im-betrieb-schnell-und-richtig-handeln/">Erste Hilfe im Betrieb – Schnell und richtig handeln</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.glaskeramik.org">VBG Spezial</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aus der Forschung – Silikose und Lungenkrebs</title>
		<link>https://www.glaskeramik.org/aus-der-forschung-silikose-und-lungenkrebs/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Oct 2025 19:18:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[slider-yes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.glaskeramik.org/?p=6007</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.glaskeramik.org/aus-der-forschung-silikose-und-lungenkrebs/">Aus der Forschung – Silikose und Lungenkrebs</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.glaskeramik.org">VBG Spezial</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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			<p class="p1"><strong>Neue Erkenntnisse aus der VBG-Langzeitstudie in der Porzellanindustrie</strong></p>
<p class="p1"><span class="s1">J</span>ährlich entfällt rund ein Fünftel der in der Branche gemeldeten Verdachtsanzeigen für Berufskrankheiten auf Erkrankungen der Atemwege durch Quarzstaub oder Asbestfasern. Auch wenn die Expositionen in der Regel schon Jahrzehnte zurückliegen, ist Staub kein alter Hut. In einigen Arbeitsbereichen wird der geltende Grenzwert nach wie vor überschritten.</p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Hintergrund </span></h2>
<p class="p2">Quarzfeinstaub am Arbeitsplatz erhöht nicht nur das Risiko für Silikose, sondern auch für Lungenkrebs. Aktuell wird angenommen, dass die Vermeidung einer Silikose zugleich das Lungenkrebsrisiko senkt. Unfallversicherungsträger sind gesetzlich verpflichtet, Forschungsprojekte zu Berufskrankheiten zu unterstützen. Im Rahmen einer epidemiologischen Studie in der Porzellanindustrie sollte daher ein Schwellenwert ermittelt werden, ab dem ein erhöhtes Risiko für Silikose und Lungenkrebs besteht.</p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Langzeitstudie </span></h2>
<figure id="attachment_5999" aria-describedby="caption-attachment-5999" style="width: 450px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5999" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-5-768x516.jpg" alt="" width="450" height="302" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-5-768x516.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-5-300x202.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-5-1024x688.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-5-1168x785.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-5.jpg 1280w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5999" class="wp-caption-text">Staubvermeidung durch technische Absaugung</figcaption></figure>
<p class="p2">Zwischen 2005 und 2009 führte die Berufsgenossenschaft der keramischen und Glas­industrie gemeinsam mit einem internationalen Forschungs- und Beratungsunternehmen eine Studie mit rund 18.000 Beschäftigten aus über 100 Porzellan­betrieben durch. Grundlage waren arbeitsmedizinische Vorsorgeuntersuchungen (G 1.1) aus den Jahren 1985 bis 1987. Die Beschäftigungsverläufe wurden rekonstruiert und eine Staubexposition aus über 8.000 Messdaten von 155 Betrieben zugeordnet. Es konnte für jede Person eine individuelle Exposition im Beschäftigungsverlauf bestimmt werden. Das Auftreten einer Silikose sowie der Vitalstatus (lebend/verstorben) wurden über 20 Jahre (bis Ende 2005) beobachtet. Dazu wurden Röntgenaufnahmen und amtliche Statistiken ausgewertet.</p>
<p class="p1"><strong><span class="s1"><i>Grenzwert für Quarzstaub (TRGS 559 „Quarzhaltiger Staub“)</i></span></strong></p>
<p class="p2"><span class="s1"><i>Für Quarz-A-Staub wurde 2015 in Deutschland ein Beurteilungsmaßstab von 0,05 mg/m³ veröffentlicht, der bei der Gefährdungsbeurteilung und zur Kontrolle der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen und einzuhalten ist.</i></span></p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Studien-Update</span></h2>
<p class="p2"><span class="s3">Der Beobachtungszeitraum der Studie wurde in einem Update im Jahr 2019 (um 15 Jahre bis Ende 2020) verlängert, um die Aussagekraft bezüglich Lungenkrebses und Silikose zu erhöhen. In Bezug auf Lungenkrebs ließ sich anhand des durchgeführten Updates kein erhöhtes Risiko durch Quarzfeinstaub für die Beschäftigten in der Porzellanindustrie nachweisen. Für das Auftreten einer Silikose konnte mit der Studie ein Schwellenwert ab einer Exposition von 0,1–0,15 mg/m³ Quarzfeinstaub ermittelt werden. Dadurch zeigt sich, dass das Risiko, an einer Sili­kose zu erkranken, mit dem geltenden Beurteilungsmaßstab – der die Hälfte beziehungsweise ein Drittel des ermittelten Schwellenwerts beträgt – wirksam reduziert werden kann. Als Beurteilungsmaßstab für Quarz (A-Staub) gilt laut Technischer Regel für Gefahrstoffe (TRGS 559 „Quarzhaltiger Staub“) ein Wert von 0,05 mg/m³. Der Beurteilungsmaßstab ist bei der Gefährdungsbeurteilung und zur Kontrolle der Wirksamkeit der Schutzmaßnahmen zu berücksichtigen und zu unterschreiten.</span></p>
<p class="p2">Diese Erkenntnisse lassen sich auf andere Arbeitsbereiche mit Quarz-A-Staub-Exposition im Niedrigdosisbereich übertragen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1689087410002"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
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					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Info					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<h2 class="p1"><span class="s1"><i>Silikose </i></span><span class="s1"><i>(Berufskrankheit Nr. 4101)</i></span></h2>
<p class="p3"><span class="s2"><i><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6000" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-6-768x516.jpg" alt="" width="540" height="363" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-6-768x516.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-6-300x202.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-6-1024x688.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-6-1168x785.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-6.jpg 1280w" sizes="(max-width: 540px) 100vw, 540px" />Silikose ist eine chronische Lungen­erkrankung, die durch das Einatmen von feinem quarz­haltigem Staub entsteht. Feine Staub­partikel gelangen bis in die Lungen­bläschen (Alveolen) und verursachen dort eine krankhafte Vermehrung des Bindegewebes mit Vernarbungen. Diese führt zu einer verminderten Elastizität der Lunge und beeinträchtigt die Atemfunktion sowie den Lungenkreislauf. Die Krankheit kann auch nach dem Ende der Tätigkeit mit Quarz­staub­belastung fortschreiten oder erst später ausbrechen. Typische Symptome sind Atemnot sowie Husten mit Auswurf. Besonders gefährdet sind Menschen mit Quarz­staub­belastung, die in der Steinverarbeitung, Mineralgewinnung oder der keramischen Industrie arbeiten.</i></span></p>
<p> </p>
					</div>
									</div>
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		</a>

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			<h2 class="p3"><span class="s2">Danksagung</span></h2>
<p class="p2">Wir bedanken uns bei allen an der Studie mitwirkenden Institutionen und Expertinnen und Experten, den betroffenen Landrats- und Gesundheitsämtern, dem Lenkungsgremium und wissenschaftlichen Beirat, EUROSIL, der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie, unserem Forschungspartner Ramboll sowie den Studienteilnehmenden.</p>
<h2 class="p3"><span class="s2">Maßnahmen zum Staubschutz</span></h2>
<p class="p2"><span class="s3">Zuallererst gilt es, die Bildung von Staub am Arbeitsplatz zu verhindern. Nach dem Stand der Technik ist das Freiwerden von Staub in vielen Produktionsbereichen nicht vermeidbar. Deshalb muss eine möglichst vollständige Erfassung bereits an der Austritts- oder Entstehungsstelle erfolgen. Geeignete Absaugungen gibt es zum Beispiel bereits für Keramikpressen, für Absackanlagen pulverförmiger Stoffe oder für Werkzeuge und Anlagen zur Natursteinbearbeitung. Absaugungen müssen durch eine entsprechende Lüftungstechnik und durch eine ausreichende Belüftung der Arbeitsräume in ihrer Wirkung unterstützt werden.</span></p>
<p class="p2">Verschüttete, ausgetretene oder abgelagerte Stoffe, die zum Verstauben neigen, müssen sofort, zum Beispiel mit Staubsauger oder Scheuer­­saugmaschine, beseitigt werden. Besen oder gar Druckluft sind nicht geeignet und deshalb aus solchen Bereichen strikt zu verbannen!</p>
<p class="p2">Werden die Grenzwerte trotz Ausschöpfung aller technischen und organisatorischen Schutzmaßnahmen nicht eingehalten – zum Beispiel bei Wartungs- und Reparaturarbeiten –, sind personenbezogene Maßnahmen erforderlich, in der Regel das Tragen von Staubmasken. Als bessere Alternative bieten sich Gebläsehelme oder -hauben mit tragbarem Gebläsefiltergerät oder mit Druckluftversorgung an. Diese ermöglichen sicheres und belastungsarmes Arbeiten bei staubintensiven Tätigkeiten, zum Beispiel bei Wartungs- und Reinigungsarbeiten.</p>
<h2 class="p1"><span class="s1"><i>Prämienverfahren</i></span></h2>
<p class="p2"><span class="s2"><i><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6002" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-8-768x666.jpg" alt="" width="450" height="391" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-8-768x666.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-8-300x260.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-8.jpg 991w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" />Im Prämienkatalog für die Branche Glas und Keramik werden ab 2025 als technische Maßnahmen zur Staubminderung Scheuersaugmaschinen, abgesaugte handgeführte Maschinen sowie Vorabscheider für Entstauber unter bestimmten Voraussetzungen mit 40 Prozent der Investitions­summe von der VBG gefördert. Als besondere persönliche Schutzausrüstung wird die Anschaffung von Gebläsehelmen oder -hauben ebenso prämiert.</i></span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><i>Prämienverfahren und Prämienkatalog Glasindustrie, Grobkeramik, Feinkeramik ab 2025</i></span></p>
<p class="p4"><span class="s2"><i> </i><a href="http://www.vbg.de/praemie"><i>www.vbg.de/praemie</i></a></span></p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1689087410002"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
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				<div class="mega-info-footer">
					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Info					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<h2 class="p1"><span class="s1"><i>Arbeitsmedizinische Vorsorge lohnt sich</i></span></h2>
<p class="p2"><span class="s2"><i><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-6003" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-9-768x531.jpg" alt="" width="540" height="374" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-9-768x531.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-9-300x208.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-9-1024x709.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-9-1168x808.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/10/gk-9.jpg 1240w" sizes="(max-width: 540px) 100vw, 540px" />Die arbeitsmedizinische Vorsorge hilft, arbeits­bedingte Erkrankungen und Berufs­krankheiten vorzubeugen oder zu verhindern. Unternehmen sind dazu verpflichtet, die Vorsorge zu organisieren sowie die Vorsorge­daten ihrer Beschäftigten zu speichern und zu verwalten. Für die Pflicht­vorsorge bei Tätigkeiten mit quarz­haltigem Staub können Mitglieds­unternehmen der Branche Glas und Keramik die entstandenen Kosten bei der VBG einreichen. Die nach­gehende Vorsorge, die auch nach dem Ende des Beschäftigungs­verhältnisses anzubieten ist, können Unternehmen auf die VBG beziehungs­weise auf die Gesundheits­vorsorge (GVS) übertragen.</i></span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><i>Infos zur nachgehenden Vorsorge:</i></span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><a href="https://www.dguv-vorsorge.de"><i>https://www.dguv-vorsorge.de</i></a></span></p>
<p class="p3"><span class="s2"><a href="https://vbg-spezial.de/dguv-video"><i>https://vbg-spezial.de/dguv-video</i></a></span></p>
					</div>
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									</div>
				<div class="mega-info-footer">
					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Weblinks					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><i>Publikation der Studienergebnisse: „Results of 15 years of extended </i><i>follow-up of the German porcelain workers cohort study: lung cancer and silicosis“<br />
</i><a href="https://vbg-spezial.de/studienergebnisse"><span class="s1"><i>https://vbg-spezial.de/studienergebnisse</i></span></a></p>
<p class="p4"><span class="s2"><i>Arbeitsmedizinische Vorsorge in der Branche Glas und Keramik<br />
</i></span><span class="s3"><a href="https://vbg-spezial.de/AMV"><i>https://vbg-spezial.de/AMV</i></a></span></p>
<p class="p4"><span class="s2"><i>DGUV Staub-Info – Sachgebiet Glas und Keramik<br />
</i></span><span class="s2"><a href="https://www.dguv.de/staub-info"><i>https://www.dguv.de/staub-info</i></a></span></p>
<p class="p6"><span class="s4"><i>Zehn goldene Regeln zur Staubprävention<br />
</i></span><a href="https://vbg-spezial.de/Staubpraevention"><span class="s5"><i>h</i><i>ttps://vbg-spezial.de/Staubpraevention</i></span></a></p>
					</div>
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		<title>Störungsbeseitigung – „Mein Schloss – mein Leben“</title>
		<link>https://www.glaskeramik.org/stoerungsbeseitigung-mein-schloss-mein-leben/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Aug 2025 18:03:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[slider-yes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.glaskeramik.org/?p=5948</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.glaskeramik.org/stoerungsbeseitigung-mein-schloss-mein-leben/">Störungsbeseitigung – „Mein Schloss – mein Leben“</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.glaskeramik.org">VBG Spezial</a>.</p>
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			<p class="p1">Im Kalksandsteinwerk der Xella-Gruppe in Dormagen-Nievenheim hängt ein auffälliges Digitaldisplay an der Wand. In großen Lettern ist dort zu sehen, seit wie vielen Tagen sich in dem Betrieb kein Unfall mehr ereignet hat. An diesem Frühlingstag im Mai zeigen die leuch­tenden Ziffern genau 495 Tage an. Das Display und die Zahl darauf sind Ausdruck einer neuen Sicherheitskultur, die in dem Betrieb vor acht Jahren Einzug gehalten hat. Das Baustoffunternehmen Xella Deutschland GmbH, zu dem auch der Standort Nievenheim gehört, hat damals deutschlandweit einen tiefgreifenden Wandel eingeleitet. „Nur ein sicher produzierter Stein ist ein guter Stein“, lautet seither die Devise. Diese Sicherheit überall und jederzeit zu gewährleisten, ist jedoch nicht immer einfach.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Alleinarbeit ist der Normalfall</span></h2>
<figure id="attachment_5941" aria-describedby="caption-attachment-5941" style="width: 450px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5941" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/7-768x516.jpg" alt="Mitarbeiter beim nachjustieren einer zu lockeren Verpackungsfolie, die im weiteren Arbeitsprozess Probleme verursachen würde" width="450" height="302" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/7-768x516.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/7-300x202.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/7-1024x688.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/7-1168x785.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/7.jpg 1280w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5941" class="wp-caption-text">Paketierer Afat Cifci behebt eine Störung an der Verpackungsanlage. Wenn die Folie um die aufgestapelten Steine nicht eng genug anliegt, bekommt der davor liegende Sensor kein Signal.</figcaption></figure>
<p class="p2">Da die einzelnen Herstellungsschritte weitestgehend maschinell erledigt werden, arbeiten bei Xella in Dormagen lediglich 30 Beschäftigte. Diese verteilen sich auf zwei Schichten pro Tag. „Das führt dazu, dass die einzelnen Beschäftigten in der Regel allein ihre Tätigkeiten an den Arbeitsplätzen verrichten, ohne dass weitere Kollegen in direkter Nähe sind“, erklärt Instandhaltungsleiter Jörg Wallat. Somit kann sich niemand darauf verlassen, dass im Zweifelsfall noch eine andere Person bemerkt, wenn jemand in eine Gefahrensituation gerät. Da die Werkshallen weitläufig sind, besteht zudem das Risiko, dass auch laute Rufe nicht zwangsläufig gehört werden. Ein spezielles Augenmerk hat Xella deshalb auf den Prozess der Störungsbeseitigung gelegt. Denn hierbei kommt es besonders oft vor, dass ein einzelner Beschäftigter in abgelegenen Bereichen der Produktionshallen arbeitet. „Enorm wichtig ist hierbei die Informationskette“, sagt Wallat und fügt hinzu: „Bevor sich jemand allein auf den Weg macht, um eine Störung an einer Maschine zu beseitigen, muss zunächst der jeweilige Schichtführer informiert werden.“</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Sicherheit durch LoTo-Systeme</span></h2>
<figure id="attachment_5940" aria-describedby="caption-attachment-5940" style="width: 450px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5940" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/6-768x516.jpg" alt="Mitarbeiter bei der benutzung eines LoTo-Schlosses" width="450" height="302" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/6-768x516.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/6-300x202.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/6-1024x688.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/6-1168x785.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/6.jpg 1280w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5940" class="wp-caption-text">Zusätzlich zu den persönlichen Vorhängeschlössern gibt es auch für die verschiedenen Maschinen- und Anlagenteile noch weitere LoTo-Schlösser.</figcaption></figure>
<p class="p2">Im Kalksandsteinwerk (KS-Werk) Nievenheim gehören ein Schlosser sowie ein Elektriker zur Stammbelegschaft und können Störungen verschiedener Art kurzfristig beheben. „Oft arbeiten bei uns aber auch Fachkräfte von Fremdfirmen, die sich um Wartung und Instandhaltung kümmern“, erklärt Werksleiter Stefan Lubjuhn. „Ein Externer kann bei uns nicht einfach allein einen Probelauf an einer Maschine durchführen“, betont der Standortchef. Denn zur Sicherheit gibt es überall im KS-Werk Verriegelungsanlagen, sogenannte LoTo-Systeme. Das Buchstabenkürzel steht für „Lockout/Tagout“, was sich mit „abschließen“ und „kennzeichnen“ übersetzen lässt. Gefahrenstellen im Werk wurden ab dem Jahr 2017 systematisch mit hohen Zäunen gesichert. Der Zutritt zu diesen sensiblen Bereichen – beispielsweise in direkter Nähe von Maschinen oder Förderanlagen – ist seither nur durch spezielle LoTo-Türen möglich. Jeder Beschäftigte hat dafür ein persönliches Vorhängeschloss (in weißer Farbe), das beim Betreten des geschützten Bereichs an der offenen Zugangstür befestigt wird. Das verhindert, dass eine stillgelegte Anlage von einer anderen Person wieder in Gang gesetzt wird, während noch an dieser Maschine gearbeitet wird. Zusätzlich gibt es für jede Maschine beziehungsweise für jeden Anlagenteil noch weitere Schlösser in gelber Farbe. Das kann dazu führen, dass bei einer verketteten Anlage schon mal bis zu sieben Vorhängeschlösser angebracht werden müssen, um sämtliche Teile stillzulegen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Mein Schloss – mein Leben</span></h2>
<figure id="attachment_5939" aria-describedby="caption-attachment-5939" style="width: 450px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5939" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/5-768x516.jpg" alt="Innenansicht des Kalksandsteinwerks mit einem Mitarbeiter beim Bewegen einer Ladung mit Steinen" width="450" height="302" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/5-768x516.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/5-300x202.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/5-1024x688.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/5-1168x785.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/5.jpg 1280w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5939" class="wp-caption-text">In einem Kalksandsteinwerk sind die<br />Gefährdungen vielfältig. Im Fokus stehen deshalb<br />nicht nur die „klassischen“ Stolperfallen oder Lärm.<br />Zudem müssen auch Vorkehrungen gegen Absturz,<br />Quetschungen, Gefahrstoffe, elektrische<br />Gefährdungen und andere Risiken getroffen werden.</figcaption></figure>
<p class="p2">Externe Fachkräfte erhalten ebenfalls ein persönliches Schloss für ihre Tätigkeit im Werk. Allerdings sieht der Prozess beim Einsatz von Fremdfirmen vor, dass zusätzlich auch noch ein Xella-Beschäftigter den LoTo-Zugang mit seinem eigenen Schloss sichern muss.</p>
<p class="p2"><span class="s2">„Die Verriegelungssysteme werden mittlerweile von unseren Beschäftigten sehr gut akzeptiert. Die Handhabung hat sich eingespielt und ist inzwischen normaler Bestandteil unseres Arbeitsalltags“, so Lubjuhn (siehe auch Interview weiter unten). Dass niemand die Bedeutung der LoTo-­Systeme unterschätzt, hat Xella mit mehreren großen Hinweisschildern sichergestellt. „Mein Schloss – Mein Schlüssel – Mein Leben“ ist dort in roter Schrift auf gelbem Untergrund zu </span>lesen.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Kompakte Gefährdungsbeurteilung</span></h2>
<figure id="attachment_5938" aria-describedby="caption-attachment-5938" style="width: 450px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5938" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/4-768x516.jpg" alt="Ein Mitarbeiter prüft eine Checkliste nach möglichen Gefährdungen für den nächsten Arbeitsschritt" width="450" height="302" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/4-768x516.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/4-300x202.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/4-1024x688.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/4-1168x785.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/4.jpg 1280w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5938" class="wp-caption-text">Bei der Kurzgefährdungsbeurteilung nehmen sich die Beschäftigten circa fünf Minuten Zeit, um die anstehenden Aufgaben und die damit verbundenen Gefährdungen im Vorfeld durchzugehen.</figcaption></figure>
<p class="p2">Ein weiteres Sicherheitsinstrument, das sich im Xella-Werk bewährt hat, ist die „Kurzgefährdungsbeurteilung“. Für alle Tätigkeiten, die von den Beschäftigten nicht standardmäßig durchgeführt werden, füllen sie im Vorfeld ein zweiseitiges Dokument im A4-Format aus. Hier sind in übersichtlicher Form potenzielle Risiken für die anstehende Tätigkeit aufgeführt (siehe auch Interview zum Thema „Last Minute Risk Analysis“). Werkselektriker Cafer Ekim hat es an diesem Tag beispielsweise mit einer Störung an einem der beiden Portalkräne in der riesigen Lagerhalle zu tun. „Kräne machen immer Pro­bleme“, sagt Ekim lächelnd, denn er hat Spaß an der Fehlersuche. Bevor er sich an seinen Einsatzbereich in rund zehn Meter Höhe begibt, nimmt er Zettel und Stift zur Hand. Dann geht er im Geiste die anstehenden Arbeiten durch und kreuzt an: „Elektrische Gefährdung“, „Arbeiten in Höhe“, „Arbeiten an Maschinen“, „Stolpern, Rutschen, Stürzen“, „Arbeiten in engen Räumen“ sowie unter „weitere Gefahren“ das Kästchen „Staub“.</p>
<p class="p2">Die kompakte Gefährdungsbeurteilung gibt auch Beispiele für mögliche Gegenmaßnahmen. Hier setzt Ekim ebenfalls mehrere Kreuze, unter anderem bei „Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz“.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Mehr Sicherheit und mehr Effizienz</span></h2>
<figure id="attachment_5937" aria-describedby="caption-attachment-5937" style="width: 450px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5937" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/3-768x516.jpg" alt="Elektriker bei der Arbeit an einem gesicherten Schaltkasten" width="450" height="302" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/3-768x516.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/3-300x202.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/3-1024x688.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/3-1168x785.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/3.jpg 1280w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5937" class="wp-caption-text">Elektriker Cafer Ekim bei seiner Arbeit am Schaltkasten für den großen Portalkran. Auch hier in der Werkshalle, in rund zehn Meter Höhe, sind alle kritischen Bereiche mit LoTo-Schlössern gesichert.</figcaption></figure>
<p class="p2">„Für das Ausfüllen braucht niemand länger als fünf oder sechs Minuten“, sagt Stefan Lubjuhn. Die Vorteile liegen für den Werksleiter auf der Hand. Denn die Beschäftigten halten für einen kurzen Moment inne und nehmen sich Zeit, um die bevorstehende Aufgabe durchzugehen. Erst dann legen sie los. „Dadurch haben sie in der Regel immer die richtige Schutzausrüstung dabei. Außerdem nehmen sie von vornherein das passende Werkzeug mit. Sie müssen also nicht mehrmals in die Werkstatt laufen“, so Lubjuhn. Der Effekt: mehr Sicherheit und gleichzeitig mehr Effizienz.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Videoüberwachung</span></h2>
<p class="p2">Trotz der LoTo-Verriegelung und der kompakten Gefährdungsbeurteilung bleiben im KS-Werk noch einige Restrisiken. Sie entstehen zum Beispiel dadurch, dass bei Alleinarbeit an schlecht einsehbaren Stellen eben kein normales Vieraugenprinzip möglich ist. Diese Risiken hat das Team dadurch minimiert, dass alle kritischen Bereiche videoüberwacht sind.</p>
<p class="p2">Der Erfolg gibt Xella recht. Denn das Zusammenspiel aller Maßnahmen sorgt dafür, dass die große Digitalanzeige an der Wand Tag für Tag weiterläuft und sich in dem Werk kein Arbeitsunfall ereignet.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1689087410002"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
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									</div>
				<div class="mega-info-footer">
					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Prämienverfahren der VBG					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><span class="s1"><i>Ihr Unternehmen setzt ebenfalls LoTo-Systeme oder andere technische Schutzeinrichtungen erfolgreich ein? Dann lohnt sich ein Blick in den VBG-Prämienkatalog. </i></span></p>
<ul>
<li class="p2"><i>Prämiert werden unter anderem Investitionen in technische Schutz­einrichtungen (spezielle Sicherheitssysteme an Flurförderzeugen oder Erdbaumaschinen, LoTo, staubmindernde Maßnahmen etc.) sowie Qualifizierungen oder besondere PSA.</i></li>
<li class="p2"><span class="s1"><i>Gefördert werden nachweislich durchgeführte Maßnahmen mit einer Förderhöhe von 10.000 bis zu 50.000 Euro (beitragsabhängig), die bis zum 11. Februar des Folgejahres bei der VBG eingereicht werden.</i></span></li>
<li class="p3"><span class="s1"><i>Ihr Unternehmen kann teilnehmen, wenn es länger als zwölf Monate Mitglied der VBG ist und weder Beitragsrückstände noch Mängel in der Arbeitsschutzorganisation bestehen.</i></span></li>
</ul>
<p class="p3"><span class="s1"><a href="https://www.vbg.de/praemienverfahren"><i>https://vbg.de/praemienverfahren</i><i></i></a></span></p>
					</div>
									</div>
				<div class="clearfix"></div>
			</div>
		</a>

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				<div class="tm-quotes" style="background: ; padding: 15px 10px; font-style: italic; border-radius: 4px;">
					<h2 class="p1"><span class="s1"><i>Drei Fragen an den Experten</i></span></h2>
<h3 class="p2"><i>Haben Ihre Beschäftigten die neuen Sicherheitsmaßnahmen im Unternehmen sofort gut angenommen?</i></h3>
<p class="p3">Nicht gleich zu Beginn. Denn wir haben damals die Beschäftigten nicht früh genug mit ins Boot geholt. Es wäre sicher besser gewesen, schon im Vorfeld mit ihnen die anstehenden Maßnahmen zu besprechen. Man sollte nicht erst dann für Akzeptanz sorgen, wenn die LoTo-Zäune bereits am Arbeitsplatz stehen.</p>
<h3 class="p2"><i>Welche Rückmeldungen haben Ihre Beschäftigten zu den Verriegelungsanlagen gegeben?</i></h3>
<p class="p3">Das Feedback war sehr wertvoll. Es geht zum Beispiel darum, die Türen an die richtigen Stellen zu setzen. Denn niemand möchte unnötige Wege laufen. Wir haben da eine hohe Lernkurve und entwickeln das System nach wie vor weiter.</p>
<h3 class="p2"><i>Welche Verbesserungen haben Sie in jüngster Zeit vorgenommen?</i></h3>
<p class="p3">Wir haben im Dialog mit unseren Beschäftigten eine Abschaltmatrix entwickelt. Damit können wir jetzt gezielt einzelne Anlagenteile sicher stilllegen – also nicht immer die komplette Maschine. Es erhöht die Akzeptanz sehr, wenn Beschäftigte nur die Anlagenteile abschalten müssen, an denen sie auch tatsächlich arbeiten.</p>
					<span class="tm-arrow" style="border-top: 8px solid ;"></span>
				</div>
				<div class="tm-details">
					<div class="tm-profile">
						<img decoding="async" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/08/9-1.jpg" alt="Stefan Lubjuhn Werksleiter im Kalksandsteinwerk in Dormagen-Nievenheim der Xella Deutschland GmbH" style="width: 100px; border-radius: 50%">
					</div>
					<div class="tm-prof">
						<div class="tm-name">
							<span style="font-size: 21px; color: #000000; font-weight: bold;">Stefan Lubjuhn</span>,
							<span><i><a href="" target="" title="" style="color: #898989; font-size: 18px; font-style: italic; text-decoration: none;">Werksleiter im Kalksandsteinwerk in Dormagen-Nievenheim der Xella Deutschland GmbH</a></i></span>
							<p style="padding-top: 5px; display: none">
								<img decoding="async" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/plugins/mega-addons-for-visual-composer-pro/render/../images/none.png">
							</p>
						</div>
					</div>
					<div class="Clearfix"></div>
				</div>
			</div>			
		
		
		
		
		
		
				
		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1689087410002"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
							<a style="text-decoration: none;color: #000;">
					<div class="mega_info_box_2  mega-info-box-260 nonesss nones  vc_custom_1754415306782">
				<div class="mega-info-header">
																<i class="fas fa-external-link-alt" aria-hidden="true" style="border: 0px solid ; border-radius: 0px; background: ; width: px; height: px; line-height: px; font-size: 25px; color: ;"></i>
									</div>
				<div class="mega-info-footer">
					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Weblinks					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><i>FBHM-127 „Sichere Störungsbesei­tigung an Maschinen und Anlagen“<br />
</i><span class="s1"><a href="https://publikationen.dguv.de/detail/index/sArticle/4529"><i>https://publikationen.dguv.de</i></a></span><span class="s2"><i> | Webcode: p022174</i></span></p>
<p class="p3"><i>Das Prämienverfahren der VBG<br />
</i><a href="https://www.vbg.de/praemie"><span class="s1"><i>https://</i><i>www.vbg.de/praemie</i></span></a></p>
<p class="p5"><i>VBG-Fachwissen „Alleinarbeit Glas Keramik“<br />
</i><a href="https://vbg-spezial.de/Alleinarbeit"><i>https://vbg-spezial.de/Alleinarbeit</i></a></p>
<p class="p3"><i>DGUV Regel 112-139 „Einsatz von Personen-Notsignal-Anlagen“<br />
</i><a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-regeln/1004/einsatz-von-personen-notsignal-anlagen"><i>https://publikationen.dguv.de</i></a><i> | Webcode: p112139</i></p>
<p class="p3"><i>DGUV Information 212-139 „Notrufmöglich­keiten für allein arbeitende Personen“<br />
</i><a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/699/notrufmoeglichkeiten-fuer-allein-arbeitende-personen"><i>https://publikationen.dguv.de</i></a><i> | Webcode: p212139</i></p>
					</div>
									</div>
				<div class="clearfix"></div>
			</div>
		</a>

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			</item>
		<item>
		<title>Lärmschwerhörigkeit – Lärm kann krank machen</title>
		<link>https://www.glaskeramik.org/laermschwerhoerigkeit-laerm-kann-krank-machen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Apr 2025 13:18:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[slider-yes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.glaskeramik.org/?p=5876</guid>

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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
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			<p><strong>In der Branche Glas und Keramik betreffen die meisten Verdachtsanzeigen für eine Berufskrankheit (BK) das Krankheitsbild der Lärmschwerhörigkeit. Die Betroffenen müssen zeitlebens mit einer Einschränkung leben. Deshalb kommt es auf vorbeugende Maßnahmen gegen Lärm im Unternehmen an.</strong></p>
<p class="p1">„Musik wird störend oft empfunden, weil stets sie mit Geräusch verbunden“, reimte einst der Schriftsteller Wilhelm Busch. Das war zu einer Zeit, als es das Wort „Lärmemission“ noch gar nicht gab. Dennoch beschreibt das Zitat ein Phänomen, das auch heute noch gilt: Auch musikalische Meisterwerke können zu einer Lärmschwerhörigkeit führen – wenn man sie nur oft und laut genug hört. Künstler wie Pete Townshend (The Who), Lars Ulrich (Metallica), Eric Clapton (Cream) oder Phil Collins (Genesis) zählen zu einer langen Liste von berühmten Musikern, deren Gehör unter zu viel Lärm stark gelitten hat. Die Krankheit betrifft indes auch zahlreiche andere Berufsgruppen – wie etwa die Branche Glas<span class="Apple-converted-space">  </span>und Keramik.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Lärm macht krank</span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Lärm kann nicht nur zu Schwerhörigkeit führen, sondern auch andere Auswirkungen haben, wie etwa Nervosität, Schlaflosigkeit, Blutdruck­erhöhung oder Stoffwechselstörungen. Hinsichtlich der Gehörschädigung gibt es eine Dosis-Wirkungs-Beziehung. Sie entsteht, wenn ein zu lautes Geräusch zu lange andauert oder zu oft wiederholt wird. Die Sinneszellen für die Wahrnehmung des Schalls, die „Haarzellen“, können durch Lärmeinwirkungen geschädigt werden. Dafür ist das Risiko individuell unterschiedlich hoch.</span></p>
<figure id="attachment_5865" aria-describedby="caption-attachment-5865" style="width: 1280px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5865 size-full" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/GK-7.jpg" alt="Das Diagramm zeigt die Folgen der Lärmschwerhörigkeit" width="1280" height="860" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/GK-7.jpg 1280w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/GK-7-300x202.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/GK-7-1024x688.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/GK-7-768x516.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/GK-7-1168x785.jpg 1168w" sizes="(max-width: 1280px) 100vw, 1280px" /><figcaption id="caption-attachment-5865" class="wp-caption-text">Ton-Audiogramm mit Knochen- und Luftleitung, typische Hochtonsenke bei Lärmschwerhörigkeit. Das blaue Feld (die „Sprachbanane“) zeigt die wichtigsten Frequenzen für das Sprachverständnis.</figcaption></figure>
<h2 class="p3"><span class="s1">Schleichende Erkrankung</span></h2>
<p class="p2">Bei der Lärmschwerhörigkeit kommt die Erkrankung schleichend und bleibt daher oft lange Zeit unbemerkt. Sie ist nicht heilbar – mit den Folgen müssen Betroffene ein Leben lang klarkommen. Es beginnt in der Regel damit, dass leise Geräusche im Hochtonbereich nicht mehr so gut gehört werden. Nach und nach wird die Sprachverständlichkeit schlechter und so die Kommunikation mit anderen erschwert (siehe Interview unten). Durch Umgebungsgeräusche wie Straßenverkehr, Kneipenlärm oder Hintergrundmusik wird das Problem noch verstärkt. Somit wirken sich Hörschäden nicht nur im Beruf aus – sie beeinflussen auch das Privatleben. Viele Betroffene kapseln sich von ihren sozialen Kontakten ab. Sie schämen sich, weil sie vieles nicht hören und oft nachfragen müssen. Einen markanten Satz zu diesem Thema prägte schon der Philosoph Immanuel Kant im 18. Jahrhundert: „Nicht sehen trennt von den Dingen, nicht hören trennt von den Menschen.“</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Lärmexpositionspegel</span></h2>
<p class="p2">Maßgebend für die Beurteilung der Lärmeinwirkungen im Unternehmen ist der sogenannte Tages-Lärmexpositionspegel. Dieser ist der über die Zeit gemittelte Lärmexpositionspegel bezogen auf acht Stunden. Er umfasst alle am Arbeitsplatz auftretenden Schallereignisse. Nähere Informationen hierzu vermittelt unter anderem die DGUV Information 209-023 „Lärm am Arbeitsplatz“.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1706825821366"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 vc_col-has-fill"><div class="vc_column-inner vc_custom_1614158517181"><div class="wpb_wrapper">					<div class="mega-testimonial">
				<div class="tm-quotes" style="background: ; padding: 15px 10px; font-style: italic; border-radius: 4px;">
					<h2 class="p1"><span class="s1"><i>Fragen an den Experten</i></span></h2>
<h3 class="p1"><i>Gibt es in Unternehmen Lärmquellen, die für das menschliche Gehör besonders schädlich sind?</i></h3>
<p class="p2">Es ist nicht sinnvoll, die schädigende Wirkung von Lärm nach dessen Herkunft zu unter­scheiden. Lang einwirkende Motoren­geräusche oder Lärm durch zum Beispiel Schmiede­hämmer sind gleichermaßen in der Lage, das Innenohr dauerhaft zu schädigen, sofern die Geräuschpegel hoch genug sind.</p>
<h3 class="p1"><i>Welcher vom menschlichen Gehör wahrgenommene Frequenzbereich wird durch Industrielärm geschädigt? </i></h3>
<p class="p2">Die Lärmschwerhörigkeit beginnt typischer­weise im Frequenzbereich um 4.000 Hertz. Das Gehör ist in diesem Bereich besonders empfindlich. In diesen Frequenz­höhen findet das Verstehen der Sprache statt. Die Schädigung breitet sich bei fort­bestehender Lärm­einwirkung auf benachbarte Frequenz­bereiche aus. Die Lärm­schwerhörigen leiden daher insbesondere an einer gestörten Wahrnehmung von Sprachinformationen.</p>
<h3 class="p1"><i>Kann man sich an hörschädigenden Lärm gewöhnen?</i></h3>
<p class="p2">Anders als beim Sehen kann der Mensch seinen Hör­sinn nicht „abstellen“. Bei sehr lauten Geräuschen unter­nimmt das Ohr zwar den verzweifelten Versuch, seine Empfindlichkeit herabzusetzen. In der subjektiven Wahrnehmung erscheint der Lärm dadurch weniger unangenehm. Dieser Schutz­reflex ist aber überhaupt nicht in der Lage, das Innen­ohr vor schädigenden Lärm­wirkungen zu schützen beziehungsweise eine Lärmschwerhörigkeit zu vermeiden.</p>
<h3 class="p1"><i>Ist das Gehör das einzige Organ, das unter einer Lärmbelastung leidet? </i></h3>
<p class="p2">Nein, denn Lärm kann vielfältige Aus­wirkungen auf den menschlichen Organismus haben. Betroffen sein können beispiels­weise die Fähigkeit, kreative Aufgaben zu lösen, die Schlaf­qualität, der Stoff­wechsel oder der Blut­druck. Eine chronische Lärm­belastung verschlechtert den Krankheits­verlauf von Personen, die unter chronischen Erkrankungen leiden, zum Beispiel Herz-­Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes mellitus.</p>
<h3 class="p1"><i>Ist eine Lärmschwerhörigkeit heilbar?</i></h3>
<p class="p2">Nein, die Schädigung ist dauerhaft. Die chro­nische Lärmeinwirkung „fährt wie ein Rasenmäher“ über die Sinneszellen des Innen­ohrs und zerstört die Sinnes­härchen. Hör­geräte können helfen, die Hör­minderung aus­zugleichen. Allerdings ist die Korrektur nicht vergleichbar mit der einer Brille bei Fehl­sichtigkeit. Ein Hör­gerät verstärkt den Schall und kann bestimmte Frequenz­bereiche gezielt anpassen. Doch die Klang­qualität bleibt ein­geschränkt und das Gehörte wird oft als weniger natürlich empfunden. Oft ist zudem das Richtungs­hören eingeschränkt.</p>
					<span class="tm-arrow" style="border-top: 8px solid ;"></span>
				</div>
				<div class="tm-details">
					<div class="tm-profile">
						<img decoding="async" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/exp-2.png" alt="Dr. med. Birger Neubauer Leiter der VBG-Stabsstelle Arbeitsmedizin und Individualprävention" style="width: 100px; border-radius: 50%">
					</div>
					<div class="tm-prof">
						<div class="tm-name">
							<span style="font-size: 21px; color: #000000; font-weight: bold;">Dr. med. Birger Neubauer</span>,
							<span><i><a href="" target="" title="" style="color: #898989; font-size: 18px; font-style: italic; text-decoration: none;">Leiter der VBG-Stabsstelle Arbeitsmedizin und Individualprävention</a></i></span>
							<p style="padding-top: 5px; display: none">
								<img decoding="async" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/plugins/mega-addons-for-visual-composer-pro/render/../images/none.png">
							</p>
						</div>
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					<div class="Clearfix"></div>
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	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<h2 class="p3"><span class="s1">Schutzmaßnahmen gegen Lärm</span></h2>
<figure id="attachment_5862" aria-describedby="caption-attachment-5862" style="width: 450px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5862" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/GK-4.jpg" alt="Eine Pumpen-Einhausung mit offenem Verschluss - die Pumpe ist zu erkennen" width="450" height="597" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/GK-4.jpg 648w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/GK-4-226x300.jpg 226w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5862" class="wp-caption-text">Durch technische Maßnahmen wie dieser Einhausung einer Pumpe lässt sich die Lärmeinwirkung reduzieren.</figcaption></figure>
<p class="p2">Aus Sicht des Arbeitsschutzes spricht man von „gehörschädigendem Lärm“ bei Geräuschen, die lauter sind als der obere Auslösewert.</p>
<p class="p2">Wird dieser Auslösewert erreicht oder überschritten, ist eine Vielzahl von Maßnahmen durch das Unternehmen zu ergreifen. Dabei gilt die Reihenfolge des STOP-Prinzips: Substitution (Vermeiden der Lärmquelle), dann technische, nachfolgend organisatorische und zuletzt personenbezogene Maßnahmen.</p>
<p class="p2">Im Rahmen der Substitution sollen möglichst lärmarme Geräte und Verfahren zum Einsatz kommen. Dies können lärmarme Druckluftdüsen oder schallgeminderte Sägeblätter sein oder das Schweißen von Bauteilen anstelle von Nieten.</p>
<p class="p2">Beispiele für technische Maßnahmen sind die Kapselung von lärmverursachenden Einrichtungen und die Realisierung von raumakustischen Verbesserungen.</p>
<p class="p2">Zu den organisatorischen Maßnahmen gehören die Anpassung der Arbeitsabläufe, die zeitliche Trennung von Mitarbeiter und Lärmquelle und die Beratung der Beschäftigten im Rahmen der arbeitsmedizinischen Vorsorge zu Schutzmaßnahmen gegen die Lärmeinwirkung (technisch, organisatorisch, PSA).</p>
<figure id="attachment_5864" aria-describedby="caption-attachment-5864" style="width: 450px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5864" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/GK-6.jpg" alt="Druckluftschrauber im Vergleich - mit und ohne Schalldämpfer" width="450" height="670" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/GK-6.jpg 578w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/GK-6-202x300.jpg 202w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5864" class="wp-caption-text">Druckluftschrauber: unten ohne, oben mit Schalldämpfer (Kunst-stoffaufsatz) im Anschlussbereich des Druckluftschlauchs</figcaption></figure>
<p class="p2">Im unteren Rang stehen die personenbezogenen Maßnahmen wie die Bereitstellung und Trageverpflichtung von persönlicher Schutzausrüstung gegen Lärm. Hierbei muss sichergestellt werden, dass wichtige Informationen und Warnsignale trotz der Geräuschdämmung wahrgenommen werden können. Auch die arbeitsmedizinische Untersuchung der Betroffenen ist eine personenbezogene Maßnahme. Bei Tages-Lärm­expositionspegeln über 85 dB(A) müssen die Beschäftigten den Gehörschutz konsequent benutzen und an der arbeitsmedizinischen Vorsorge teilnehmen. Ab dem unteren Auslösewert ist Gehörschutz zur Verfügung zu stellen und arbeitsmedizinische Vorsorge anzubieten.</p>
<p class="p2">Bereits unterhalb der unteren Auslöseschwelle, sie liegt bei 80 dB, besteht im Rahmen des Minimierungsgebots von Gefährdungen Handlungsbedarf. Weitere Grenzwerte gegen Lärm ergeben sich aus der Arbeitsstättenverordnung mit 55 dB für „geistige“ beziehungsweise 70 dB für „mechanische“ Bürotätigkeit.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1689087410002"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
							<a style="text-decoration: none;color: #000;">
					<div class="mega_info_box_2  mega-info-box-306 nonesss nones  vc_custom_1745584397322">
				<div class="mega-info-header">
																<i class="fas fa-info-circle" aria-hidden="true" style="border: 0px solid ; border-radius: 0px; background: ; width: px; height: px; line-height: px; font-size: 25px; color: ;"></i>
									</div>
				<div class="mega-info-footer">
					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Berufskrankheit Lärm					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><span class="s1"><i>Bei Vorliegen des typischen medizinischen (audio­metrischen) Bildes wird durch die VBG geprüft, ob sich die Innenohr­schwerhörigkeit während der beruflichen Lärm­­exposition entwickelt hat. Darunter ist eine Einwirkung von gemittelten Tages­pegeln von über 85 dB(A) zu verstehen.</i></span></p>
<p class="p2"><span class="s1"><i>Das Ausmaß und die zeitliche Entwicklung der Hör­störung müssen in einem plausiblen Verhältnis zur beruflichen, in der Regel mehr­jährigen Lärm­einwirkung stehen. Andere Ursachen der sogenannten Innen­ohr- oder Schall­empfindungs­schwer­hörigkeit sind von der beruflich bedingten Lärmschwerhörigkeit abzugrenzen.</i></span></p>
					</div>
									</div>
				<div class="clearfix"></div>
			</div>
		</a>

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		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
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		<div class="wpb_wrapper">
			<h2 class="p3"><span class="s1">Lärmeinwirkung verhindern</span></h2>
<p class="p2">Im Arbeitsalltag gehört Lärm in vielen Bereichen dazu. Das heißt aber nicht, dass eine Lärmschwerhörigkeit bei den Versicherten programmiert ist. Die Erkrankung kann durch konsequent umgesetzte Maßnahmen verhindert werden (siehe auch Interview unten). Nach dem STOP-Prinzip ist es dabei am besten, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dem Lärm gar nicht erst auszusetzen: durch leise Maschinen, Einhausungen, Kapselungen oder raumakustische Maßnahmen.</p>

		</div>
	</div>
</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1706825821366"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12 vc_col-has-fill"><div class="vc_column-inner vc_custom_1614158517181"><div class="wpb_wrapper">					<div class="mega-testimonial">
				<div class="tm-quotes" style="background: ; padding: 15px 10px; font-style: italic; border-radius: 4px;">
					<h2 class="p1"><span class="s1"><i>Fragen an die Experten</i></span></h2>
<h3 class="p1"><i>Wie sind Sie im Unternehmen vorgegangen, um die Lärm­gefährdungen zu ermitteln?</i></h3>
<p class="p2"><span class="s1"><b>Mike Stärtzner:</b></span> Gemeinsam mit unserer Fachkraft für Arbeitssicherheit, Herrn Duszkewitz, haben wir die Informationen aus Lärm­datenblättern genutzt und durch den mess­technischen Dienst der VBG wurden Schall­pegel­messungen durch­geführt. Daraus wurde dann die Lärm­exposition an den Arbeitsplätzen ermittelt.</p>
<h3 class="p1"><i>Mit welchen Maßnahmen konnten Sie bereits den Lärmpegel senken?</i></h3>
<p class="p2"><span class="s1"><b>Mike Stärtzner:</b></span> Wir haben Druck­luft­pistolen mit lärmarmen Viellochdüsen umgerüstet, Druckluftschrauber (Schlag­schrauber) wurden mit Schalldämpfern ausgestattet. Ergänzend wurde die Anordnung der Arbeits­plätze so verändert, dass sich der Abstand zur Lärmquelle vergrößerte. Einzelne laute Maschinen wurden zur Lärmminderung eingehaust.</p>
<h3 class="p1"><i>Wie konnten Sie die Trageakzeptanz von Gehörschutz bei Ihren Mitarbeitern verbessern?</i></h3>
<p class="p2"><span class="s1"><b>Sven Duszkewitz:</b></span> Durch die Beschaffung von individuell angepasstem Gehörschutz. Diese Oto­plastiken dämmen nur so viel wie nötig, dank geeigneter Filter­wahl, und passen „maß­angefertigt“ in das Ohr, ohne zu drücken. Der Zuschuss durch das Prämienverfahren der VBG hat uns beim Kauf gut unterstützt.</p>
					<span class="tm-arrow" style="border-top: 8px solid ;"></span>
				</div>
				<div class="tm-details">
					<div class="tm-profile">
						<img decoding="async" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/04/exp-1.png" alt="Mike Stärtzner (Werksleiter, links) und Sven Duszkewitz (Fachkraft für Arbeitssicherheit) Duravit Sanitärporzellan Meißen GmbH" style="width: 100px; border-radius: 50%">
					</div>
					<div class="tm-prof">
						<div class="tm-name">
							<span style="font-size: 21px; color: #000000; font-weight: bold;">Mike Stärtzner (Werksleiter, links) und Sven Duszkewitz (Fachkraft für Arbeitssicherheit)</span>,
							<span><i><a href="" target="" title="" style="color: #898989; font-size: 18px; font-style: italic; text-decoration: none;">Duravit Sanitärporzellan Meißen GmbH</a></i></span>
							<p style="padding-top: 5px; display: none">
								<img decoding="async" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/plugins/mega-addons-for-visual-composer-pro/render/../images/none.png">
							</p>
						</div>
					</div>
					<div class="Clearfix"></div>
				</div>
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		</div></div></div></div><div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid vc_custom_1689087410002"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">		
							<a style="text-decoration: none;color: #000;">
					<div class="mega_info_box_2  mega-info-box-346 nonesss nones  vc_custom_1745584569801">
				<div class="mega-info-header">
																<i class="fas fa-external-link-alt" aria-hidden="true" style="border: 0px solid ; border-radius: 0px; background: ; width: px; height: px; line-height: px; font-size: 25px; color: ;"></i>
									</div>
				<div class="mega-info-footer">
					<h3 class="mega-info-title" style="color: #000000; font-size: px; line-height: 1;">
						Weblinks					</h3>
					<div class="mega-info-desc" style="">
						<p class="p1"><i>Mit dem VBG-Prämienverfahren unterstützt die VBG die Anschaffung </i><i>von individuell angefertigten und kostenlos zur Verfügung gestellten Otoplastiken mit 40 Prozent der Investitionskosten.<br />
</i><a href="https://www.vbg.de/cms/praemienverfahren"><i>https://www.vbg.de/cms/praemienverfahren</i></a></p>
<p class="p3"><i>DGUV Sachgebiet Gehörschutz:<br />
</i><a href="https://vbg-spezial.de/DGUV-GS"><i>https://vbg-spezial.de/DGUV-GS</i></a></p>
<p class="p3"><i>DGUV Information 209-023 „Lärm am Arbeitsplatz“<br />
</i><a href="https://publikationen.dguv.de/regelwerk/dguv-informationen/445/dguv-information-209-023-laerm-am-arbeitsplatz"><i>https://publikationen.dguv.de</i></a><i> | Webcode: p209023</i></p>
					</div>
									</div>
				<div class="clearfix"></div>
			</div>
		</a>

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		</div></div></div></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.glaskeramik.org/laermschwerhoerigkeit-laerm-kann-krank-machen/">Lärmschwerhörigkeit – Lärm kann krank machen</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.glaskeramik.org">VBG Spezial</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Drei Präventionspreise für die Branche Glas und Keramik  – Impulse für sichere und gesunde Arbeit</title>
		<link>https://www.glaskeramik.org/drei-praeventionspreise-fuer-die-branche-glas-und-keramik-impulse-fuer-sichere-und-gesunde-arbeit-impulse-fuer-sichere-und-gesunde-arbeit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Feb 2025 18:39:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fokus]]></category>
		<category><![CDATA[slider-yes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.glaskeramik.org/?p=5769</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.glaskeramik.org/drei-praeventionspreise-fuer-die-branche-glas-und-keramik-impulse-fuer-sichere-und-gesunde-arbeit-impulse-fuer-sichere-und-gesunde-arbeit/">Drei Präventionspreise für die Branche Glas und Keramik  – Impulse für sichere und gesunde Arbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.glaskeramik.org">VBG Spezial</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vc_row wpb_row vc_row-fluid"><div class="wpb_column vc_column_container vc_col-sm-12"><div class="vc_column-inner"><div class="wpb_wrapper">
	<div class="wpb_text_column wpb_content_element " >
		<div class="wpb_wrapper">
			<p class="p1"><strong>Prävention zum Nachmachen: Die VBG prämiert Sicherheit beim Umgang mit Glasscheiben und Azubi-Sicherheitswochen.</strong></p>
<p class="p1">Beim VBG-Präventionspreis zählen Mitgliedsunternehmen der Branche Glas und Keramik zu denen, die am häufigsten die begehrte Auszeichnung gewinnen. Im Jahr 2024 standen bei der zehnten Verleihung gleich drei Betriebe der Glasbranche ganz oben auf dem Treppchen. Die Firma Carglass GmbH überzeugte die Jury mit einem Innovationsprojekt, das den Muskel-Skelett-Apparat entlastet. Die Glas Trösch GmbH setzt eine Maßnahme um, die das sichere Bewegen von Glasscheiben an handgeführten Vakuumhebegeräten gewährleistet. Die SCHOTT AG begeistert ihre Azubis für sichere und gesunde Arbeit.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Carglass</span><span class="s2"><sup>®</sup></span><span class="s1">: Hebe- und Einlegehilfen beim Scheibentausch</span></h2>
<p class="p2">Die Carglass GmbH ist spezialisiert auf das Reparieren und Austauschen von Fahrzeugscheiben. Dafür arbeiten in dem Unternehmen in Deutschland rund 2.300 Beschäftigte an 375 Standorten. Eine Pkw-Scheibe wiegt im Durchschnitt 14 Kilogramm und maximal 40 Kilogramm. Eine solche Scheibe auszutauschen, kann körperlich belastend sein, insbesondere bei ungünstigen Körperhaltungen. Deshalb suchte Carglass<span class="s3"><sup>®</sup></span> nach einer Möglichkeit, die Belastungen für die Beschäftigten zu reduzieren.</p>
<h3 class="p4"><span class="s1">Selbst entwickelt</span></h3>
<figure id="attachment_5772" aria-describedby="caption-attachment-5772" style="width: 768px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-lukla_medium wp-image-5772" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/01/GK_9-768x516.jpg" alt="" width="768" height="516" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/01/GK_9-768x516.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/01/GK_9-300x202.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/01/GK_9-1024x688.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/01/GK_9-1168x785.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/01/GK_9.jpg 1280w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /><figcaption id="caption-attachment-5772" class="wp-caption-text">Verschiedene Arbeitsmittel bergen unterschiedliche Gefährdungen in sich. Hierzu erarbeiteten SCHOTT-Azubis spielerische Microlearnings.</figcaption></figure>
<p class="p2"><span class="s4">Da es auf dem Markt keine ausreichend funktionelle beziehungsweise wirtschaftliche Lösung für Carglass</span><span class="s3"><sup>®</sup></span><span class="s4"> gab, setzte das Unternehmen auf eine eigene Entwicklung. Die Fachkraft für Arbeitssicherheit beschrieb zunächst die exakten Anforderungen für einen ergonomischen und sicheren Prozess. Ein Schlüssel zum Erfolg war hierbei die starke Einbindung der Beschäftigten. </span></p>
<p class="p2"><span class="s4">Schritt für Schritt näherte sich Carglass</span><span class="s3"><sup>®</sup></span><span class="s4"> in Zusammenarbeit mit externen Partnern dem Ziel. Die neu entwickelte Hebe- und Einlegehilfe hat einen klaren Vorteil: Sie nimmt das komplette Gewicht einer Autoglasscheibe auf. Der Arbeitsprozess kann nunmehr auch von Beschäftigten mit geringeren Körperkräften ausgeführt werden. Die Scheibe lässt sich darüber hinaus exakt steuern und positionieren. Die Hebe- und Einlegehilfe kann auch in engen Werkstätten genutzt werden. Besondere Anforderungen an die Statik des Aufstellorts werden nicht gestellt. </span></p>
<h3 class="p4"><span class="s1">Produktivität erhöht</span></h3>
<p class="p2">E<span class="s1">s gibt auch einen klaren wirtschaftlichen Effekt: Ab der Fahrzeugkategorie SUV/Van/Kleinbus entscheidet die Servicetechnikerin beziehungsweise der Servicetechniker, ob der Scheibenaustausch von einer Person allein durchführbar ist. Mit den neuen Hebe- und Einlegehilfen ist es möglich, die Scheibenmontage der oben genannten Fahrzeuge ohne Hilfe allein durchzuführen. Die Neuentwicklung ist deshalb für Standorte, die nur mit einer Person besetzt sind, ein klarer ökonomischer Vorteil. Die Verantwortlichen für das Projekt hatten einen klaren Plan und die nötige Geduld. Die starke Beteiligung der Servicetechniker führte zu einer sehr guten Anwenderfreundlichkeit und einer hohen Akzeptanz.</span></p>
<h2 class="p3"><span class="s1">Glas Trösch: Sicheres Bewegen von Glas</span></h2>
<p class="p2"><span class="s1">Glas Trösch ist ein familiengeführtes Unternehmen mit Hauptsitz in der Schweiz. In Deutschland ist es mit 20 Werken vertreten, in denen Glas aller Art hergestellt und verarbeitet wird. Am Standort Bad Krozingen am Rande des Schwarzwalds produzieren etwa 100 Beschäftigte Isolierglas und bearbeiten Flachglas. Auf Schneidtischen bearbeiten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Glasscheiben, die bis zu 350 Kilogramm schwer sein können. Nach dem Schneiden hebt ein handgeführtes Vakuum­hebe­gerät die auf dem Tisch liegende Scheibe an und setzt sie dann senkrecht auf einem Flachglasgestell ab.</span></p>
<h3 class="p4"><span class="s1">Unterdruck pneumatisch verstärken</span></h3>
<p class="p2">Wenn der Vakuumheber die Scheibe von der waagerechten in die senkrechte Position bewegt, muss gewährleistet sein, dass ein ausreichender Unterdruck anliegt, da die Scheibe sonst von den Saugtellern abrutschen könnte. Durch den Fall der Scheibe auf den Boden kam es in der Branche öfter zu erheblichen Verletzungen der Mitarbeitenden. Glas Trösch strebte deshalb eine technische Lösung an, bei der ein Kippvorgang von horizontal zu vertikal nur eingeleitet werden kann, wenn ein ausreichender Unterdruck an den Saugtellern vorhanden ist.</p>
<p class="p2">Ein Mitarbeiter des Unternehmens hatte die entscheidende Idee: Nach akribischer Analyse des Pneumatikplans des handgeführten Hebegeräts stieß er auf eine Möglichkeit, die Schaltung zu modifizieren. Nach dieser Änderung ist es jetzt nicht mehr möglich, die Drehbewegung ohne händisches Zuschalten der pneumatischen Unterstützung auszulösen. Ein Unterlassen des Zuschaltens hätte eine Zwangsverriegelung zur Folge, die das Kippen der Scheibe ausschließt. Die Sicherheit ist damit im vollen Maß gegeben.</p>
<h3 class="p4"><span class="s1">Idee besonders wirtschaftlich</span></h3>
<p class="p2">Die von der Glas Trösch GmbH gefundene innovative Lösung erhöht nicht nur die Sicherheit erheblich. Sie ist auch besonders wirtschaftlich. Die Realisierung kostete nur wenige Euro.</p>
<h2 class="p3"><span class="s1">SCHOTT: Azubis fördern und zum Azubi-Sibe ausbilden</span></h2>
<figure id="attachment_5765" aria-describedby="caption-attachment-5765" style="width: 450px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5765" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/01/GK_5-768x516.jpg" alt="" width="450" height="302" srcset="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/01/GK_5-768x516.jpg 768w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/01/GK_5-300x202.jpg 300w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/01/GK_5-1024x688.jpg 1024w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/01/GK_5-1168x785.jpg 1168w, https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/01/GK_5.jpg 1280w" sizes="(max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption id="caption-attachment-5765" class="wp-caption-text">Glas Trösch fand eine effiziente Lösung, um Vakuumheber sicherer zu machen.</figcaption></figure>
<p class="p2">SCHOTT ist ein führender internationaler Technologiekonzern in den Bereichen Materialinnovationen, Spezialglas und Glaskeramik mit über 17.000 Beschäftigten. Ein Präventionsziel des Unternehmens lautete, die Unfallzahlen bei den Auszubildenden (Azubis) weiter zu reduzieren. Ein Weg hierzu ist es, die Unterweisungen weiterzuentwickeln. Die jungen Menschen sollten damit bereits zu Beginn ihres Berufslebens Prävention als wichtig und interessant erfahren.</p>
<p class="p2">Die für die Ausbildung Verantwortlichen erarbeiteten ein überzeugendes neues didaktisches Konzept. In einer „Azubi-Sicherheitswoche“ erhalten die Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger eine Schulung zur Prävention in Theorie und Praxis. Dabei werden altersgerecht die Aufgaben der Beteiligten vorgestellt. Sie geben Einblicke in Betriebsanweisungen und Unterweisungen, den Gefährdungsfaktoren und zur Hierarchie der „STOP“-Maßnahmen sowie zum betrieblichen Gesundheitsschutz bei SCHOTT.</p>
<h3 class="p4"><span class="s1">Wahrnehmungsübungen und Lernstationen</span></h3>
<p class="p2">Mit Wahrnehmungsübungen erhalten die Auszubildenden einen bleibenden Eindruck, was passieren kann, wenn Arbeitsschutz nicht beachtet wird. Praktische Beispiele zu vermeidbaren Gefahren stärken die Risikokompetenz.</p>
<p class="p2">An Lernstationen erfolgt die praktische präventive Schulung: Die Auszubildenden befassen sich zunächst mit Leitfragen zu den Gefährdungen des jeweiligen Arbeitsmittels. Dann erhalten sie e<span class="s1">ine Einweisung und führen die Tätigkeiten ihres späteren Einsatzes am Arbeitsplatz unter Anleitung und Aufsicht von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen durch. Zuletzt unterweisen sich die Azubis gegenseitig. Mit den Eindrücken und Erfahrungen an den Lernstationen erstellen die jungen Menschen zum jeweiligen Arbeitsmittel „Microlearnings“ – ein Lernansatz, bei dem Inhalte in kleine, effektive Einheiten (Learn-Nuggets) aufgeteilt werden. Diese haben bei SCHOTT zudem spielerischen Charakter (Gamification), was das Lernen für die Azubis leichter, unterhaltsamer und interaktiver macht. Hierbei sammeln die Berufsanfängerinnen und Berufsanfänger Erfahrungen mit der Informationsaufbereitung und der Wissensvermittlung. </span></p>
<p class="p2">Die zielgruppenspezifischen Unterweisungen sind durch das Kennenlernen und Anwenden in der Praxis sehr einprägsam. Die Azubis werden für sichere und gesunde Arbeit bereits am Anfang des Berufslebens besonders sensibilisiert.</p>
<h3 class="p4"><span class="s1">Azubi-Sicherheitsbeauftragte</span></h3>
<p class="p2">Im Rahmen des Projekts führt SCHOTT außerdem Azubi-Sicherheitsbeauftragte (Sibe) ein. Die Verantwortlichen erstellen hierfür eine Stellenbeschreibung. Nach einer sechsmonatigen Erfahrung im Ausbildungsberuf können sich<span class="s1"> die jungen Menschen als Azubi-Sibe bewerben. In einem Tagesseminar lernen sie anschließend viel über Rechte und Pflichten sowie die Rolle des Sibe, Gefährdungsbeurteilungen und die Maßnahmenhierarchie der Prävention. Die nach Lehrjahren gestaffelten Aufgaben beinhalten zunächst Kontrolltätigkeiten, das Beobach­ten und Melden und später auch das Unterstützen bei der Gefährdungsbeurteilung. Die Azubi-Sibe unterstützen die Sicherheitsbeauftragten und wirken als Multiplikatoren bei den Auszubildenden. SCHOTT ist von einem nachhaltigen Präventionseffekt über die Azubi-­Zeit hinaus überzeugt. </span></p>

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				<div class="tm-quotes" style="background: ; padding: 15px 10px; font-style: italic; border-radius: 4px;">
					<h2 class="p1"><span class="s1"><i>Drei Fragen an den Experten</i></span></h2>
<h3 class="p1"><i>Welche Unternehmen sind für den VBG-Präventionspreis geeignet?</i></h3>
<p class="p2"><span class="s1">Alle bei der VBG versicherten Unter­nehmen können den VBG-Präventions­­preis gewinnen oder sich für eine Auszeichnung bewerben. Die Sieger erhalten bis zu 15.000 Euro. </span>Auf <a href="http://www.vbgnext.de"><i>www.vbgnext.de</i></a> anmelden, dort erfahren Sie mehr.</p>
<h3 class="p1"><i>Welche Projekte kommen dafür infrage?</i></h3>
<p class="p2">Die Mitgliedsunternehmen können mit allen Themen für sichere und gesunde Arbeit teilnehmen. Das können technische Lösungen oder auch organisatorische Maßnahmen sein, beispielsweise die Neu­gestaltung der Unterweisung zum Arbeits­schutz oder ein erfolgreiches Betriebliches Eingliederungs­management (BEM).</p>
<h3 class="p1"><i>Wo erfahre ich mehr über prämierte Präventionsprojekte? </i></h3>
<p class="p2">Auf <a href="http://www.vbgnext.de"><i>www.vbgnext.de</i></a> sind mehr als 100 prämierte und weitere ausgezeichnete betriebliche Präventions­projekte veröffentlicht, die anderen Betrieben Impulse für sichere und gesunde Arbeit geben. Mit Filterfunktionen können Branchen und Themen ausgewählt werden.</p>
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				<div class="tm-details">
					<div class="tm-profile">
						<img decoding="async" src="https://www.glaskeramik.org/wp-content/uploads/2025/01/exp-2.jpg" alt="Karl-Heinz Jung, Fachliche Leitung VBG_NEXT" style="width: 100px; border-radius: 50%">
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					<div class="tm-prof">
						<div class="tm-name">
							<span style="font-size: 21px; color: #000000; font-weight: bold;">Karl-Heinz Jung</span>,
							<span><i><a href="" target="" title="" style="color: #898989; font-size: 18px; font-style: italic; text-decoration: none;">Fachliche Leitung VBG_NEXT</a></i></span>
							<p style="padding-top: 5px; display: none">
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